Spielbericht

Spielstatistik

Datum

05.05.2024

Ergebnis

SG Niedersont./Martinszell - TSV Haunstetten 1:2

Tore

 Kern Tim (87.min) (Vorlage: Kreuzer Christian)

Gelbe Karten

 Frasch Simon (81.min)

Gelb-Rote Karten

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Rote Karten

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Zeitstrafen

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Am Tag nach dem Seelauf hatten die Niso-Boys den TSV Haunstetten zu Gast. Der TSV kam mit einem guten Lauf nach Niso, hatte sich mit vier Siegen aus den letzten fünf Spielen aus dem Tabellenkeller gekämpft. Das Thum-Team wollte nach mäßigem Auftritt beim Unentschieden in Oberstdorf eine Reaktion zeigen und mit einem Sieg über den Abstiegsaspiranten auch dem FCO einen Gefallen tun.

Die SG kam auch gut rein in die Partie, ging von Anfang an vorne drauf, hatte einige ansehnliche Kombinationen und Seitenverlagerungen in ihrem Spiel und war somit spielerisch leicht überlegen. Gerade bei Hereingaben fehlte es aber an der Präzision und/oder an der Box-Besetzung, wodurch -genau wie auf der anderen Seite- Großchancen Fehlanzeige blieben. Es war eigentlich eine 0:0-Halbzeit, doch drei Minuten vor dem Pausenpfiff setzte Tobias Zeller -schussstark wie sein Namensvetter- am linken Sechzehnereck einen Schlenzer an. Man wähnte den hoch angesetzten Abschluss bereits an den Fangzaun klatschen, doch die Niedersonthofener Seebrise ließ den Ball in der Luft entschleunigen und in den Winkel fallen.

Dennoch optimistisch kamen die Niso-Boys aus der Pause, mussten in der 54. Minute aber einen weiteren Nackenschlag hinnehmen. Von Bruder Lukas zentral angespielt unterlief Simon Frasch im Spielaufbau ein tödlicher Ballverlust. Die Nisos standen völlig offen und so lief Stürmer Wiest allein auf Luu Frasch zu, umkurvte diesen und schob eiskalt zum 0:2 ein. In der Folge überließen die Gäste den Gastgebern das Feld, standen tief und sicher, die SG biss sich die Zähne aus. Bei einem Flugkopfballtor von Felix Thum verstummte der Jubel schnell wieder, der Spielertrainer stand wohl im Abseits. Als man bereits den Eindruck gewinnen konnte, dass man heute noch ewig anrennen könne, ohne ein Tor zu machen, wurde Felix Thum im Strafraum umgerissen. Während ihm in Halbzeit 1 ein möglicher Strafstoß noch verwehrt blieb, wurde er ihm dieses Mal dank eines aufmerksamen Linienrichters gewährt. Toptorjäger „Malbi“ Kreuzer schickte Torwart Lenz zwar in die falsche Ecke, scheiterte aber am Pfosten. Ausgerechnet der übernächtige Tim Kern zeigte die wachste Reaktion und staubte den anspruchsvollen, scharfen Ball zum 1:2 ab. Kann hier alles mit rechten Dingen zugegangen sein? Dem Anschlusstreffer zum Trotz standen die Haunstettner aber weiterhin sattelfest, ließen nichts mehr anbrennen und brachten den Vorsprung über die Ziellinie.

Während der TSV durch den Sieg vom Relegationsplatz springen konnte, verpassen die Niso-Boys den Sprung auf Platz 5. Gleich am Abend vor Christi Himmelfahrt kann dies aber nachgeholt werden. Zum Vorspiel vor dem Champions-League-Kracher empfängt die SG um 19:00 Uhr den SVO Germaringen. Nach einem hitzigen, unschönen Hinspiel kann man gespannt, was sich unter dem Flutlicht von Niedersonthofen abspielen wird…