Spielbericht

Spielstatistik

Datum

25.08.2019

Ergebnis

TSV Oberstaufen - SG Niedersont./Martinszell 0:3

Tore

 Linder Dominik (6.min) (Vorlage: Thum Felix)
 Zettler Florian (56.min) (Vorlage: Thum Felix)
 Abend Andreas (70.min) (Vorlage: Perner Sebastian)

Gelbe Karten

 Gebhart Maximilian (58.min)
 Perner Sebastian (72.min)
 Thum Felix (77.min)

Gelb-Rote Karten

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Rote Karten

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Zeitstrafen

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Nach dem mühsamen Sieg gegen den FCI gab es für die SG Niedersonthofen/Martinszell am zweiten Spieltag nach vielen Jahren ein Wiedersehen mit alten Bekannten aus Oberstaufen. Nach deren 4:2-Auftaktsieg war man vor allem vor den Offensivwaffen A.Fink und Pfäffle gewarnt. Aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Kapitän Kiesel erklärte Spielertrainer Felix Thum die Abräumer-Position vor der Abwehr zur Chefsache, Domi Linder vertrat den urlaubenden Robi Jäck auf der Außenverteidiger-Position.

Dort stand Legende Linder seinem Bro nicht nur defensiv, sondern auch in Sachen Torgefahr in Nichts nach. Bereits nach 6 Minuten servierte ihm sein Coach einen der gefürchteten Perner-Einwürfe auf den Fuß, ohne Gegnerdruck am „Fünfer“ nutzte der Freibrechtser dies eiskalt zum Führungstreffer. Die Gastgeber benötigten nicht lang, um sich von diesem Schock zu erholen und kamen in der Folge über immer stärkeres Pressing mehr und mehr ins Spiel. Die Nisoboys kamen dennoch ohne gravierende Ballverluste im Aufbauspiel aus und hatten auch bei gegnerischem Ballbesitz die TSV-Offensive im Griff, wobei „Allgäu-Bomber“ (Zitat Dribbler) A.Fink durchaus für Beschäftigung sorgte. Obwohl sich die erste Halbzeit mehrheitlich in der Niso-Hälfte abspielte und zahlreiche Standardsituation immer wieder für latente Gefahr sorgten, gelang es der Thum-Elf, ernsthafte Gefahr von Ferdi Leimgrubers Kasten fernzuhalten, womit es mit der knappen 1:0-Führung in die Pause ging.

Im zweiten Spielabschnitt konnte der Aufsteiger nicht mehr an seine druckvolle Phase von vor der Pause anknüpfen. Die Nisoboys bekamen mehr Räume und auch immer mehr Oberwasser, sodass man bald dem 2:0 näher war, als die Staufner dem Ausgleich. Für diese Vorentscheidung sorgte schließlich Mittelstürmer Florian Zettler mit seinem ersten Tor seit seiner Rückkehr. Nach einem Freistoß bugsierte er im Fallen den Ball mit seinem gefürchteten Linken noch irgendwie ins lange Eck, ein typisches „Zetti-Tor“, wie es mancher Beobachter nannte. Keine 3 Minuten später hätte Maxi Gebhart für den nächsten Treffer sorgen können, entschied sich unmittelbar vor Keeper Ludwig aber für einen Haken und einen theatralischen Flug über dessen ausgefahrenen Fuß. Der Schiedsrichter bewegte sich bereits Richtung Strafstoßpunkt, als Nisos amtierender Torschützenkönig seine Showeinlage gestand und für seine Ehrlichkeit die gelbe Karte erhielt. Nichtsdestotrotz war den Hausherren die schwindende Kraft und Zuversicht anzumerken, sodass Andi Abend schließlich für die endgültige Entscheidung sorgte. Sein Schuss vom Sechzehner-Eck war zwar abgefälscht und setzte tückisch auf, sah aber dennoch haltbar aus. In den verbleibenden Minuten versuchten die Gäste, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, um die Zeit herunterzuspielen. Dass man hier zwei, drei Mal vielleicht etwas zu sehr mit dem Feuer spielte, wurde glücklicherweise nicht bestraft, wodurch Ferdi Leimgruber auch nach 180 Minuten unbezwungen bleibt.

Nächsten Samstag ist der punktgleiche Spitzenreiter aus Sulzberg zu Gast in Oberdorf.