Spielbericht

Spielstatistik

Datum

06.04.2019

Ergebnis

SG Niedersont./Martinszell - SSV Wertach 2:0

Tore

 Gebhart Maximilian (30.min) (Vorlage: Kiesel Christoph)
 Jäck Robert (47.min) (Vorlage: Bechteler Matthias)

Gelbe Karten

 Linder Dominik (15.min)
 Durach Kilian (33.min)
 Jäck Robert (52.min)
 Kiesel Christoph (78.min)

Gelb-Rote Karten

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Rote Karten

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Zeitstrafen

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Nachdem man 2018 komplett in Oberdorf gespielt hatte, kehrte man mit dem Spiel gegen den Tabellendritten aus Wertach auf das Grün in der Niedersonthofener Sonnenstraße zurück. Im Hinspiel waren der SG durch einen späten Ausgleichstreffer noch 2 Punkte flöten gegangen, nun sollte unbedingt ein „Dreier“ her.

Die Nisoboys wollten gleich von Anfang an bereits am gegnerischen Sechzehner auf den Gegner draufpressen, was aber nur bedingt gelang, da dieser offenbar die gleiche Taktik hatte und die Wegmann-Elf oft selbst in der eigenen Hälfte in starke Bedrängnis kam. So auch bei der größten Chance der Gäste, als ein Zusammenspiel zwischen Bechteler und Durach misslang, ein SSVW-Spieler den Ball eroberte, in den Sechzehner eindrang und die Kugel am „Fünfer“ auf Suntheim querlegte. Dieser semmelte das Leder allerdings über den Querbalken, obwohl wohl weder ein Verteidiger noch Torwart Leimgruber einen flachen Abschluss hätten noch erreichen können. Besser machte es nach einer halben Stunde Spielzeit Maxi Gebhart auf der anderen Seite, als Krönung eines Bilderbuch-Angriffs: Ferdi Leimgruber schlenzte einen Abstoß auf den linken Flügel zu „Skiller“ Andi Abend, dieser pflückte den Ball mustergültig mit dem ersten Kontakt herunter, zog zur Mitte und setzte Kilian Durach in Szene, welcher wiederum Christoph Kiesel in die Gasse schickte. Am Sechzehner angekommen legte der Capitano auf „klein Gephi“ quer, der mit links zum Führungstreffer einschob.

Die Gäste reagierten und warfen für die zweite Halbzeit ihre Sturmwaffe, den designierten Einwohner Niedersonthofens, Sammy Walther ins Spiel. Den perfekten Start erwischten aber die Hausherren: Rechtsfuß Robi Jäck nahm einen Freistoß aus der eigenen Hälfte mit dem Rücken zum Tor an, zog Richtung Mitte und setzte mit seiner linken Klebe einen Strich ins linke obere Dreieck, dass selbst Arjen Robben zu seinen besten Zeiten vor Neid erblasst wäre. In der Folge rührten die Nisoboys ordentlich Beton an und nahmen auch immer wieder durch Fouls den Fluss aus dem Spiel. Die Gastgeber kamen so nur durch Standards zu eher harmlosen Chancen und schwächten sich außerdem auch noch selbst, da Suntheim für zwei Frustfouls an Abend und Mare Jäck die Ampelkarte sah. Gegen Ende hätte man das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben können, die Niso-Offensive ließ jedoch vor allem in persona Jonas Schüssel beste Gelegenheiten liegen, was zum Glück aber letztendlich verkraftbar war.

Zusammen mit dem 3:0 der Zweiten und dem 5:0 des FCB ein perfektes 9-Punkte-Wochenende, das im Anschluss auch gebührend im Vereinsheim und in Untrasried begossen wurde.

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