Spielbericht

Spielstatistik

Datum

16.09.2018

Ergebnis

FC Rettenberg - SG Niedersont./Martinszell 1:2

Tore

 Gebhart Maximilian (10.min) (Vorlage: Durach Kilian)
 Jäck Robert (49.min) (Vorlage: Gebhart Maximilian)

Gelbe Karten

 Gebhart Maximilian (62.min)
 Abend Andreas (68.min)
 Siegl Thomas (86.min)
 Linder Dominik (88.min)
 Kampe Lukas (90.min)

Gelb-Rote Karten

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Rote Karten

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Zeitstrafen

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Kaum war für die SG Niedersonthofen/Martinszell das Derby gegen Immenstadt gewonnen, stand in Rettenberg das nächste an. Gegen das Team von Trainer Robert Lutz hatte man nach der 3:8-Klatsche im Frühling noch eine gewaltige Scharte auszuwetzen.

Der geballten Offensivpower um Trunzer, Hold, Welte und Co wollte man vor allem die bisher überragende Defensive (3 Gegentore in 6 Spielen) entgegensetzen und obwohl der Viererkette und den „Sechsern“ alles abverlangt wurde, gelang dies über 90 Minuten ausgesprochen gut. Offensiv beackerten Linder, Gebhart, Zeh und Siegl die Schwachstelle des FCR, was bereits nach 10 Minuten zum Führungstreffer durch Maxi Gebhart führte, der vom rechten Sechzehner-Eck mit links flach im langen Eck versenkte. Die Gastgeber aus dem Brauereidorf machten zwar das Spiel, mehr als ein gefährlicher Trunzer-Kopfball nach einer Ecke sprang dabei aber nicht heraus.

Erfolgreicher war da Robert Jäck, der kurz nach Wiederanpfiff einen Gebhart-Eckball völlig unbedrängt zum 0:2 in die Maschen einnickte. Dass dies nicht die Vorentscheidung darstellte, lag am raschen Anschlusstreffer der Rettenberger: Beim Versuch den Ball bis zu Torwart Ferdi Leimgruber abzulaufen, wurde er Matthias Bechteler von Markus „Goals“ Trunzer weggespitzelt und dann fast von der Grundlinie aus eigentlich unmöglichem Winkel ins verwaiste Tor bugsiert. Die Nisoboys rührten nun richtig Beton an und beschränkten ihre Offensivbemühungen darauf, lange Bälle auf den eingewechselten Lukas Kampe zu spielen. Und obwohl zwar bei Standards immer Gefahr in der Luft lag, ließ man im Prinzip keine Großchance zu, sodass Becker-Ersatz Leimgruber nur bei einem tückischen Fernschuss einmal wirklich gefordert war. In der Nachspielzeit hätte das Heimpublikum nach einem Risiko-Zweikampf von Simon Wölbert im Sechzehner gerne noch einen Strafstoß gesehen, da jedoch der Ball gespielt wurde, blieb der Pfiff zurecht aus und so blieb es –auch mithilfe von viel Zeitspiel- beim 2:1-Auswärtssieg.

Damit gelingen der SG zum ersten Mal seit 8 Jahren in der Kreisklasse 3 Siege in Folge, wodurch man sich mit 14 Punkten aus 7 Spielen in der Spitzengruppe wiederfindet, allerdings bei einer gespielten Partie mehr als die Konkurrenz. Nächsten Samstag empfängt man in NIEDERSONTHOFEN den TSV Sulzberg.

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